Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei der Eröffnung des Weinfestes in Caxias do Sul / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei der Eröffnung des Weinfestes in Caxias do Sul / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff nahm gestern (16.02.) an der Eröffnung des 29. Weinfestes in Caxias do Sul (Bundesstaat Rio Grande do Sul) teil und versprach Unterstützung des Weinanbausektors.

Rousseff begründete ihre Aussage mit derzeitigen politischen Maßnahmen für die Garantie zur Erhaltung von Minimalhandelspreisen für Weintrauben und für das Schaffen einer Umsatzabgabe, aber bekundete auch, dass es wichtig sei, mit anderen Maßnahmen Fortschritte zu machen. „Wir werden weiterhin den Vertrieb unterstützen und wir sind uns bewusst, dass es nötig ist, stärker in diesen Bereich zu investieren sowie die Produktivität zu steigern. Vor allem sollen illegale Handelsvorgänge bekämpft werden.“

Um den Sektor vor solchen Vorgängen zu schützen, würde die Regierung alle Vorkehrungen treffen, die durch die Welthandelsorganisation vorgesehen sind.

Auch die industriellen Produzenten der Region, die vor allem in der Metallverarbeitung tätig sind, sollen durch politische Maßnahmen geschützt werden. Hierbei wolle die Regierung Unternehmer unterstützen, damit sie auch weiterhin trotz der Wirtschaftskrise produzieren und exportieren können. Laut Rousseff wolle man dieses Jahr steuerliche Maßnahmen treffen, die die Produktion und den Export ankurbeln, die Kreditvergabe erleichtern sowie die Handelsverteidigung sichern.

In ihrer Rede dankte die Präsidentin auch den italienischen Einwanderern, die die Stadt Caxias de Sul aufgebaut haben.

Der Landwirtschaftsminister, Mendes Ribeiro, der Tourismusminister, Gastão Viera, und der Minister für landwirtschaftliche Entwicklung, Afonso Florence, nahmen ebenso am Event teil. (ds)