Rousseff möchte sich verstärkt für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Land einsetzen / Copyright: Agência Brasil
Rousseff möchte sich verstärkt für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Land einsetzen / Copyright: Agência Brasil

Rousseff möchte sich verstärkt für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Land einsetzen / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff unterzeichnete gestern (12.10.) im Rahmen ihrer Wahlkampagne ein Abkommen zur Zusammenarbeit im Projekt „Präsidentin – Freund der Kinder“ (Projeto Presidente Amigo da Criança). Damit erklärt sich Rousseff mit einer Reihe von Zielen in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Schutz und Investitionen einverstanden, die durch die Kampagne des Verbandes ABRINQ (Fundação Abrinq) aufgestellt wurden.

Bei der Vertragsunterzeichnung betonte Rousseff die Fortschritte der Regierung bezüglich des Schutzes von Kindern und Jugendlichen und zitiert in diesem Zusammenhang die letzten Daten der UN-Ernährungsorganisation, die zeigen, dass Brasilien das Ziel erreicht habe, die Anzahl an unterernährten Menschen um die Hälfte zu reduzieren. Vor allem seien es Kinder, denen aus der Hungersnot geholfen wurde: Insgesamt zähle man mehr als acht Millionen Kinder und Jugendliche. Auch würde der Fokus des Sozialprogrammes „Familienbörse“ (Bolsa Família) auf den Kindern liegen.

Des Weiteren sprach die Präsidentin ein zweites Ziel des Programms an, das der Reduzierung der Kindersterblichkeit. Brasilien hätte sich diesbezüglich sehr gut weiterentwickelt: Die Rate wurde 2010 von 23,9 gestorben Kindern pro 1.000 Lebendgeburten auf 16 gesenkt, 2013 auf 14,6. Ziel sei es, dass die Kindersterblichkeit 2018 nur noch bei 11,3 liegt. (ds)