Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff auf dem elften Nationalkongress der CONTAG / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff auf dem elften Nationalkongress der CONTAG / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff auf dem elften Nationalkongress der CONTAG / Copyright: Agência Brasil

Gestern (05.03.) fand der elfte Nationalkongress der Arbeiter und Landarbeiter (11º Congresso Nacional de Trabalhadores e Trabalhadoras Rurais) in Brasília statt, der vom Verband für Landwirtschaftsarbeiter CONTAG (Confederação Nacional dos Trabalhadores na Agricultura) organisiert wurde. Auch die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff nahm an der Veranstaltung teil und gab in ihrer Rede ihr Wort, sich verstärkt für die Durchsetzung der Agrarreform einzusetzen.

Laut Angaben der letzten Studie des Instituts für Kolonisation und Agrarreform INCRA (Instituto Nacional de Colonização e Reforma Agrária) aus dem Jahr 2011 wurden 22.000 Familien im ersten Amtsjahr Rousseffs umgesiedelt. Das seien weniger als im ersten Amtsjahr ihres Vorgängers Luiz Inácio Lula da Silva.

Rousseff kommentierte, dass sie die Realisierung der Reform beschleunigen würde und dass sie viel Wert auf bessere Bedingungen lege. So solle es eine Garantie geben, dass alle umgesiedelten Familien auch Zugang zu Sozialprogrammen der Regierung haben. „Wir wollen, dass die Siedler auf ihrem neuen Land gute Bedingungen zum Leben vorfinden.“ In diesem Zusammenhang  zitierte die Präsidentin Sozialprogramme der Regierung wie die Unterstützung von Familienlandwirtschaft. Die Siedler werden dieselben Rechte haben wie die Familienlandwirtschaftsbetriebe. Eine weitere Maßnahme sei die Erweiterung von Kreditlinien sowie technische Unterstützung der Siedler. Auch wäre die Qualität der zugewiesenen Ländereien von großer Bedeutung, damit garantiert wird, dass diese ertragsbringend sind. (ds)