Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei der Einweihung des Pier Süd am Flughafen von Brasília / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei der Einweihung des Pier Süd am Flughafen von Brasília / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei der Einweihung des Pier Süd am Flughafen von Brasília. / Copyright: Agência Brasil

Die Präsidentin Dilma Rousseff hat am vergangenen Mittwoch (16.4) an der Eröffnung des Pier Süd des Flughafens der brasilianischen Hauptstadt Brasília teilgenommen. Dabei sprach sie sich für Konzessionen der Flughäfen durch private Initiativen aus und betonte, wie wichtig die Partnerschaften mit Großunternehmen im Land und mit internationalen Investoren seien. Das Geld, das bisher durch Konzessionen gesammelt werden konnte, soll in einer ersten Phase in den Umbau oder Bau von 270 Flughäfen fließen, mit dem Ziel, eine gute Flughafenstruktur im Land aufbauen zu können.

Laut Rousseff sei die Kapazität des Flughafens von Brasília, in dem ein Publikumsverkehr von 43 Prozent herrscht, dem Wachstum Brasiliens angemessen. Durch das Konsortium Inframerica würden auch in Zukunft weitere Baumaßnahmen stattfinden, denn Brasilien werde stärker wachsen und damit auch mehr Arbeitsplätze schaffen. Für die Präsidentin sei der Flughafen eine Art Visitenkarte des Landes und die Investitionen in diesem Bereich würden nicht nur positiv für die bevorstehende Fußball-WM sein, sondern auch auf lange Sicht für den wachsenden Tourismus in Brasilien.

Der Pier Süd des Flughafens von Brasília ist Teil von Investitionen in Höhe von 1,2 Milliarden Reais, die bis August dieses Jahres getätigt werden sollen. Dadurch hat sich die Flughafenkapazitäten von 16 Millionen auf 21 Millionen Passagiere erhöht. Die Bauarbeiten wurden innerhalb von 16 Monaten abgeschlossen. (ds)