Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff betont bei ihrer Wahlkampagne die Fortschritte Brasiliens / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff betont bei ihrer Wahlkampagne die Fortschritte Brasiliens / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff betont bei ihrer Wahlkampagne die Fortschritte Brasiliens. / Copyright: Agência Brasil

Während ihrer Wahlkampagne für Oktober dieses Jahres hat die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff darüber gesprochen, dass Brasilien in einen neuen Entwicklungszyklus eintreten müsse zur Verbesserung der Infrastruktur, des Bildungswesens und zur Förderung von Innovationen. Rousseff hatte am vergangenen Donnerstag (24.07.) an einer Wahlveranstaltung in der Gemeinde São João de Meriti (Bundesstaat Rio de Janeiro) teilgenommen, bei der auch unter anderem der Vizepräsident Michel Temer und der Gouverneur von Rio de Janeiro, Luiz Fernando Pezão, anwesend waren.

Während ihrer Rede betonte die Präsidentin die politische und strategische Zusammenarbeit mit dem Bundesstaat, die bereits unter dem ehemaligen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva und dem ehemaligen Gouverneur Sérgio Cabral eingeleitet wurde. Diese hätten dazu beigetragen, dass wichtige wirtschaftliche Zweige wieder aufleben konnten. Auch bedeutende Straßenbauprojekte konnten abgeschlossen werden.

„Wir haben Menschen aus der Armut geholfen, nun müssen wir einen Sprung machen. Wir brauchen einen neuen Entwicklungszyklus, indem wir in die Infrastruktur, in die Bildung und in Innovationen investieren“, stellte die Präsidentin klar. Als Beispiel nannte sie die Investitionen in das Breitband, die genauso wichtig wie der Bau von Autobahnen seien.

Auch hob Rousseff hervor, dass Brasilien aus der Weltwirtschaftskrise besser als andere Länder herauskommen konnte. Während in anderen Ländern 60 Millionen Personen arbeitslos geworden seien, hätte Brasilien 20 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen. Des Weiteren will die Präsidentin beweisen, dass viele negative Vorhersagen für das Land keinen Bestand hätten. (ds)