Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff verteidigte gestern Subventionen öffentlicher Banken für die Sozialprogramme der Regierung / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff verteidigte gestern Subventionen öffentlicher Banken für die Sozialprogramme der Regierung / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff verteidigt Subventionen für die Sozialprogramme der Regierung. / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff hat wiederholt über die Subventionen mittels öffentlicher Banken für Sozialprogramme gesprochen, damit diese weiterlaufen können. Rousseff hatte eine Wohnsiedlung im Rahmen des Wohnungsbauprogramms „Mein Haus, Mein Leben“ (Minha Casa, Minha Vida)  in Fortaleza (Bundesstaat Ceará) besichtigt.

Laut Rousseff würde dieses Sozialprogramm der ärmsten Bevölkerung zugutekommen, da es Wohnungen für Menschen mit einem Einkommen von bis zu 1.600 Reais zur Verfügung stellt. In diesem Zusammenhang verteidigte sie auch, dass es mehr politische Maßnahmen für die sozial Schwachen und Armen im Land gibt, denn sie setze darauf, dass die Menschen ein besseres Leben und eine gute Bildung hätten. „Ich regiere für alle, ein Präsident regiert immer für alle. Aber er ist auch wie in einer Familie dazu verpflichtet, mehr für diejenigen zu tun, die es am meisten brauchen, die Schwächsten.“

Die Präsidentin bestätigte weiterhin, dass es bei einer Wiederwahl neue Strukturen in der Regierung geben werde, das heißt neue Minister für die verschiedenen Ämter. Auf Details wollte Rousseff diesbezüglich aber noch nicht eingehen. Im Anschluss reiste die Präsidentin nach Recife weiter, um an einer Veranstaltung mit dem ehemaligen Präsidenten Luis Inácio Lula da Silva und weiteren Ministern teilzunehmen. (ds)