Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff äußert sich zu Reduzierung von Zinsen / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff äußert sich zu Reduzierung von Zinsen / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff teilte am vergangenen Freitag (20.04.) mit, dass Brasilien Richtlinien für Zinsen finden müsse, die international gültig sind und dass es schwierig wird, dass sich Brasilien für so hohe Banken-Spreads (Unterschied zwischen den bezahlten Zinsen bei der Einnahme von Ressourcen und den verlangten Zinsen bei Darlehen) rechtfertigen kann.

Laut Einschätzungen der Präsidentin wird dieser Reifeprozess dem Land zugutekommen und passendere Richtlinien schaffen, die der Realität Brasiliens entsprechen. „Wir bewegen uns auf eine höhere Wachstumsrate zu, so dass dieser Prozess auch bei den Zinsen immer stärker sichtbar wird“, so teilte Rousseff Journalisten mit.

Bezüglich der Frage, ob die Reduzierung der Zinsen durch öffentliche und private Banken der letzten Tage ausreichend seien, äußerte sich die Präsidentin, dass diese sich in einen Prozess einbetten, der das Land Stück für Stück vorantreibe, um letztendlich im Land angemessene Zinssätze zu haben. Brasilien sei nicht irgendein Land, sondern seine stabile wirtschaftliche Situation anerkannt.

Des Weiteren wurde Rousseff gefragt, ob die Regierung auch die Zinsen bei Ersparnissen ändern werde. Doch sie verwies darauf, dass diese Art von Diskussionen Angelegenheit des Finanzministers und der brasilianischen Zentralbank seien. (ds)