Rousseff will mit Ernteplan den Familienbetrieben in der Region Sertão unter die Arme greifen. / Copyright: Wikimedia Commons, elielfj
Rousseff will mit Ernteplan den Familienbetrieben in der Region Sertão unter die Arme greifen. / Copyright: Wikimedia Commons, elielfj

Rousseff will mit Ernteplan den Familienbetrieben in der Region Sertão unter die Arme greifen. / Copyright: Wikimedia Commons, elielfj

Im Hinblick auf den in der vergangenen Woche veröffentlichten Ernteplan ist es laut der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff der größte Fortschritt für Familienlandbetriebe, dass die Zinsen für Kreditlinien überarbeitet wurden. Diese bewegen sich zwischen 0,5 und 3,5 Prozent. Gleichzeitig versicherte Rousseff, dass das Budget von 24,1 Milliarden Reais des Ernteplans für die Familienlandwirtschaft erweitert werden könne, falls nötig.

„Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Ernteplan einen großen Schritt nach vorne gemacht haben. Wir können gleichbleibende Zinsen garantieren, selbst wenn der Leitzins Selic erhöht wird. Das bedeutet, dass wir die Unterstützung für Finanzierungen und Investition ausgeweitet haben“, so die Präsidentin.

Sie betonte zudem die Wichtigkeit des Ernteplans für die Region Sertão, eine halbwüstenartige Landschaften in Brasilien, für den 4,6 Milliarden Reais zur Verfügung stehen. „Ich bin überzeugt, dass wir den richtigen Weg gehen, um mit der schwierigen Dürre in dieser Region umzugehen und Sertão zu einem produktiven Gebiet zu machen. Dieser Weg ist nachhaltig und kein Resultat einer Politik, die nur Löcher stopfen will.“

Laut der Präsidentin ist es außerdem gerecht und fundamental wichtig, dass von der Reform auch die vom Staat beschlagnahmten Landstücke profitieren können. „Im Hinblick auf die Agrarreform sehe ich den Schritt, die Länder der Schuldner des Staates ebenfalls in das Programm einzubeziehen, als gerecht und fundamental wichtig an“, bestätigte sie.

In der vergangenen Woche wurde der Ernteplan für die Landwirtschaft mit insgesamt 156,1 Milliarden Reais verabschiedet. Dabei garantierte die Präsidentin weitere Mittel, falls nötig. (ls)