Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff wandelt das PRONATEC in eine öffentliche politische Maßnahme um, damit sich auch die Regierung an technischer Bildung beteiligen kann / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff wandelt das PRONATEC in eine öffentliche politische Maßnahme um, damit sich auch die Regierung an technischer Bildung beteiligen kann / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff wandelt das PRONATEC in eine öffentliche politische Maßnahme um, damit sich auch die Regierung an technischer Bildung beteiligen kann. / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff hat am vergangenen Dienstag (15.04.) verkündet, dass sie das Nationale Programm zum Zugriff auf Sekundärbildung und Arbeitsplätze PRONATEC (Programa Nacional de Acesso ao Ensino Médio e Emprego) in eine öffentliche Politik des Staates umwandeln will. Rousseff hatte an der Zeugnisübergabe im Rahmen des Programms in São Gonçalo, in der städtischen Region Rio de Janeiros, teilgenommen.

„Im vergangenen Jahr konnte die Regierung nicht in Fachschulen investieren. Deshalb haben wir ein neues Gesetz aufgestellt, das es uns ermöglicht, Investitionen zu tätigen. Kein Land an keinem Ort der Welt befindet sich auf einem guten Entwicklungsstand ohne qualitativ hochwertige technische Bildung und Berufsbildung“, so Rousseff. Auf lange Sicht will sie damit auch die Produktionsqualität im Land steigern.

Des Weiteren kommentierte sie, dass bis Ende des Jahres 14 Milliarden Reais investiert werden sollen, damit 8,3 Millionen Einschreibungen in 3.800 Gemeinden des Programms stattfinden können. Das PRONATEC wurde im Jahr 2011 ins Leben gerufen. (ds)