Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff fliegt über die von starken Regenfällen betroffenen Gebiete im Bundesstaat Rio Grande do Sul / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff fliegt über die von starken Regenfällen betroffenen Gebiete im Bundesstaat Rio Grande do Sul / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff fliegt über die von starken Regenfällen betroffenen Gebiete im Bundesstaat Rio Grande do Sul. / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und der Gouverneur des Bundesstaates Rio Grande do Sul, Tarso Genro, sind am vergangenen Samstag (19.07.) über zwölf Gemeinden von Rio Grande do Sul gefolgen, die von starken Regenfällen betroffen sind, um sich ein genaues Bild des Ausmaßes zu machen. Anschließend versammelten sich Rousseff und Genro mit Präfekten der Region und berieten über die Situation der betroffenen Bewohner. Es wurde vor allem über Notfallmaßnahmen und Hilfe für die Gemeinden entschieden.

Während der Versammlung betonte Rousseff, dass, sobald die Notfallsituation vorüber ist, Wiederaufbaumaßnahmen der Grunddienstleistungen vonnöten seien. Die Präsidentin zog Bilanz über die zu treffenden Aktionen in der Region und bat die Präfekte, beim Wiederaufbau vor allem vorbeugenden Maßnahmen Priorität zu geben. „Die Erfahrung zeigt, dass die Prävention in diesem Moment am effektivsten ist.“

Laut Angaben des Zivilschutzes des Bundesstaates sind 168 Gemeinden von den Regenfällen betroffen. Davon befinden sich 138 noch in Notfallsituation und zwei im Ausnahmezustand. Der Zivilschutz informierte weiterhin darüber, dass 2.950 Personen ihre Wohnungen oder Häuser verlassen mussten. (ds)