Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff möchte die Infrastruktur der Olympischen Spiele nutzen, um in Rio de Janeiro eine Sportuniversität zu errichten / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff möchte die Infrastruktur der Olympischen Spiele nutzen, um in Rio de Janeiro eine Sportuniversität zu errichten / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff möchte die Infrastruktur der Olympischen Spiele nutzen, um in Rio de Janeiro eine Sportuniversität zu errichten / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff gab gestern (30.09.) bekannt, dass sie bei einer Wiederwahl in Rio de Janeiro eine Sportuniversität errichten wolle. Dafür soll die Infrastruktur und die Ausstattung genutzt werden, die von den Olympischen Spielen zur Verfügung stehen, die 2016 in der Stadt ausgetragen werden. Der Olympiapark wird im Stadtviertel Barra da Tijuca im Westen der Stadt gebaut.

„Eine Universität für Hochleistungssport wird auch als Bezugsbasis für Sport gelten. […] Die besten Sportler des Landes müssen die Jüngsten unterrichten. Wir müssen eine Sportkultur und -wissenschaft aufbauen“, so kommentierte Rousseff. Sie hatte gestern auf einer Veranstaltung von Athleten teilgenommen, die ihre Kamapgne unterstützen, wie der ehemalige Fußballspieler Cafu, der Volleyballspieler Marcelo Negro, die Judoka Rafaela Silva, der Segler Torben Grael und der paralympische Triathlonchampion Leonardo Curvelo.

Im Interview mit Journalisten ging die Präsidentin weiterhin auf die Versteigerung der Frequenzen der 4G ein, die gestern stattfand. Hauptziel sei es, Breitbandanschlüsse in Brasilien zu vereinheitlichen und nicht, das Ziel des Primärüberschusse zu erreichen, um die Zinsen der Staatsschulden zu zahlen. Die Vereinheitlichung soll garantieren, dass das Land effektiver in die wissensbasierte Wirtschaft eintritt, so äußerte sich die Präsidentin. (ds)