Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff sieht der wirtschaftliche Lage Brasiliens sehr zuversichtlich entgegen / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff sieht der wirtschaftlichen Lage Brasiliens sehr zuversichtlich entgegen / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff sieht der wirtschaftlichen Lage Brasiliens sehr zuversichtlich entgegen / Copyright: Agência Brasil

Am vergangenen Mittwoch (20.11.) äußerte sich die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei Radiointerviews in Campinas (Bundesstaat São Paulo), dass das Steuersystem und die Wirtschaft Brasiliens robust seien. Sie verteidigte Steuerbefreiungen einiger Wirtschaftssektoren, da diese das Leben der Menschen verbessern und auch gleichzeitig die Produktivität und die Wettbewerbsfähigkeit ankurbeln würden.

Rousseff betonte, dass die Streichung der IPI-Steuer (Imposto sobre Produtos Industrializados) auf Industrieprodukte und Baumaterialien Investitionen und den Bau von Wohneinheiten ermöglicht hätte. „Wir haben 44,5 Milliarden Reais an Steuer reduziert, was Brasilien 2012 noch bezahlen musste“, kommentierte die Präsidentin.

Des Weiteren sprach sie über das neue Portal Empresa Simples (wörtlich: „Portal einfacher Unternehmen“), das kürzlich bekanntgegeben wurde und zukünftig die Prozesse der Eröffnung und Schließung von Mikro- und Kleinunternehmen begleiten und die bürokratischen Hürden verringern soll. Damit seien die Anforderungen an diese Art von Unternehmen geringer und Vorgänge würden vereinfacht werden. Die Regierung wolle außerdem die Zeit für die Eröffnung eines Unternehmens auf fünf Tage beschränken. Dazu sagte Dilma Rousseff: „Es ist wichtig zu erwähnen, dass 95 Prozent der Unternehmen, die ihr kleines Geschäft eröffnen, dieses ganz einfach in fünf Tagen durchführen können.“ (ds)