Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff spricht über die derzeitige Wirtschaftslage / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff spricht über die derzeitige Wirtschaftslage / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff spricht über die derzeitige Wirtschaftslage. / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff verkündete gestern (20.01.) bei Interviews im Bundesstaat Minas Gerais, dass Brasilien genug Reserven habe, um Schwankungen der internationalen Wirtschaft abfedern zu können. Es hätte zwar anfangs genau wie in anderen Ländern Probleme gegeben, als die US-amerikanische Notenbank FED seine Anleihekäufe reduzierte. Allerdings würde sich die Situation bereits stabilisieren. Die Auswirkungen seien weniger dramatisch als zuvor befürchtet.

Unabhängig von der Tatsache, dass es sich in diesem Jahr um ein Wahljahr handelt, will Rousseff weiterhin eine solide Wirtschaft aufrechterhalten und auch weiter in soziale Programme investieren. Das ist zu jedem Zeitpunkt die Herausforderung der Regierung. 2015 will sich das Land dem Inflationsziel von 4,5 Prozent nähern.

Die Präsidentin erinnerte weiterhin daran, dass Brasilien einen Primärüberschuss von 75 Milliarden Reais erreicht habe. Auch die Bundesregierung und Gemeinden sollen sich verstärkt an diesem Bereich beteiligen. Außerdem betonte Rousseff, wie wichtig die Zusammenarbeit der Bundesstaaten beim Kampf gegen Gewalt sei. Dabei beschrieb sie andere Beispiele der erfolgreichen Zusammenarbeit wie den Confed-Cup.

Zum Schluss sprach die Präsidentin darüber, dass die Regierung für die Bundesstaaten kürzlich 1,1 Milliarden Reais zum Aufbau der Infrastruktur und zum Wohnungsbau freigegeben habe. Die Bundesstaaten sollen in der nächsten Zeit mögliche Projekte dafür vorschlagen. (ds)