Die PRF hat bislang niedrige Zahl von Verkehrsunfällen zu verzeichnen / Copyright: Wikimedia Creative Commons, GFDL
Die PRF hat bislang niedrige Zahl von Verkehrsunfällen zu verzeichnen /  Copyright: Wikimedia Creative Commons, GFDL

Die PRF hat bislang niedrige Zahl von Verkehrsunfällen zu verzeichnen / Copyright: Wikimedia Creative Commons, GFDL

Brasiliens Nationale Verkehrspolizei (Polícia Rodoviária Federal, kurz: PRF) veröffentlichte gestern (11.02.) Zahlen zu den Verkehrsunfällen während der ersten Karnevalstage. Die Anzahl von Verkehrstoten während der Karnevalstage ist nach Angaben der PRF um 25,4 Prozent zurückgegangen. Kamen im letzten Jahr noch über 130 Menschen ums Leben, waren es in diesem Jahr noch 97 Personen. Auch die Anzahl von Verletzten sei um 15,7 Prozent gesunken. Im Jahr 2012 zählte die PRF noch über 1.300 Verletzte bei Verkehrsunfällen, während die Zahl in diesem Jahr auf 1.098 sank.

Der Verantwortliche der PRF, Fabiano Moreno, erklärte, dass die Präsenz der Polizei im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zugenommen habe und dass erheblich mehr Alkoholtests durchgeführt wurden. Insgesamt wurden 42.661 Autofahrer zu einem Test aus dem Straßenverkehr gezogen. Im Vorjahr waren es lediglich 30.400 Alkoholtests. Außerdem berichtete Moreno, dass in diesem Jahr aufgrund von Fehlverhalten im Straßenverkehr lediglich 494 Personen festgenommen wurden. Im Jahr 2012 waren es noch mehr als 1.410.

Für Moreno haben vor allen Dingen die stärkere Kontrolle durch die Polizei und die Aufklärungskampagnen der Regierung zu einem Rückgang der Unfälle geführt. Vor allem die Kampagnen haben bei den Menschen zu mehr Verantwortungsbewusstsein und gewissenhafterem Fahren im Straßenverkehr geführt, bestätigte Moreno. Außerdem wurde die Promillegrenze nach unten korrigiert und darüber aufgeklärt, wie lange der Körper braucht, um den Alkohol abzubauen.

Der Karneval in Brasilien dauert noch bis einschließlich Mittwoch an. Erst im Anschluss werden endgültige Zahlen durch die PRF bekanntgegeben. (sg)