Die Santander-Geschäftsstellen sind in Brasilien weit verbreitet / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Junius
Die Santander-Geschäftsstellen sind in Brasilien weit verbreitet / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Junius

Die Santander-Geschäftsstellen sind in Brasilien weit verbreitet / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Junius

Emilio Botín, Generaldirektor der spanischen Santanderbank, sagte gestern (22.01.) ein diesjähriges brasilianisches Wirtschaftswachstum von rund drei Prozent voraus. Botín sprach während seiner Brasilienreise über die wirtschaftliche Zukunft des Landes. Der Generaldirektor zeigte sich insgesamt sehr optimistisch und teilte mit, dass seine Bank die Investitionen in Brasilien in den kommenden Jahren deutlich erhöhen werde.

Insgesamt werde die Santander-Gruppe rund drei Milliarden Reais (rund 1,1 Milliarden Euro) in Bankprojekte investieren und darüber hinaus fünf Milliarden Reais (rund 1,8 Milliarden Euro) in die Infrastruktur Brasiliens. Im Bankwesen will die Santander vor allem neue Büros, Geschäftsstellen und Bankautomaten errichten. Darüber hinaus soll in Campinas ein Datenzentrum der Bank erbaut werden, das bis 2014 eingeweiht werden soll.

Im infrastrukturellen Sektor will die Bank vor allem in Häfen, Flughäfen und Autobahnen investieren. Botín wies außerdem daraufhin, dass die Santander-Gruppe, wie bereits in der Vergangenheit, weiterhin auch in die Universitäten des Landes investieren werde.

Für die Santander-Bank sei Brasilien weltweit das wichtigste Land. Er begrüße es sehr, dass die brasilianische Regierung sich weitestgehend aus den Bankgeschäften raushalte und auf die unternehmerischen Fähigkeiten vertraue. Er vertraue insgesamt auf die starke Wirtschaftskraft des Landes und sei sicher, dass Brasilien von der siebtstärksten Wirtschaftsmacht in Kürze zur fünftstärksten aufsteigen werde. (sg)