Die spanische Privatbank Santander veröffentlichte ihre Prognosen für das Geschäft in Brasilien / Copyright: Santander

Die spanische Privatbank Santander veröffentlichte ihre Prognosen für das Geschäft in Brasilien / Copyright: Santander

Die spanische Privatbank Santander veröffentlichte ihre Prognosen für die Geschäftsentwicklung in Brasilien für die Jahre 2012 und 2013. Demnach rechnet das Unternehmen mit einer Wachstumsrate von rund 15 Prozent pro Jahr und einem Gewinnzuwachs von 14 bis 16 Prozent. Damit liegen die Prognosen hinter den vorliegenden Zahlen aus dem laufenden Jahr, in dem Santander eine Wachstumsrate von 18 Prozent verzeichnete.

Den Prognosen zufolge, werden die Kosten (inklusive der Tilgungen) um 11 bis 13 Prozent jährlich steigen. Die Indikatoren wurden gemäß der IFRS (International Financial Reporting Standards) ermittelt.

Weiterhin sieht das Unternehmen vor, in Brasilien in Technologie und die Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen zu investieren. Dies solle insbesondere mit dem Fokus darauf geschehen, Geschäfte mit Privatpersonen und mittleren und kleineren Unternehmen abzuschließen, da mit dem Anstieg der Kreditaufnahmen gerechnet wird.

Aus makroökonomischer Sicht prognostiziert Santander ein Wachstum der Weltwirtschaft in den Jahren 2012 und 2013 und bezieht die aktuellen Erwartungen des Marktes mit ein, sowie Faktoren wie das Beschäftigungsniveau, Inflation, die Höhe des Bruttoinlandsproduktes, die Entwicklung des Leitzinses und das Einkommen der Bevölkerung. (gp)