Die Santander-Bank will die Projekte für bessere Infrastruktur mitgestalten / Copyright: Agência Brasil
Die Santander-Bank will die Projekte für bessere Infrastruktur mitgestalten / Copyright: Agência Brasil

Die Santander-Bank will die Projekte für bessere Infrastruktur mitgestalten / Copyright: Agência Brasil

Zehn Milliarden US-Dollar (rund 7,5 Milliarden Euro) will die spanische Bank Santander in den Ausbau der Infrastruktur Brasiliens investieren. Dies meldete gestern (12.09.) der Präsident der Bank Emilio Botin. Dabei will sie Kredite im Wert von zehn Milliarden Reais an brasilianische und ausländische Firmen vergeben, die Projekte zur Verbesserung und Ausweitung der Infrastruktur tätigen.

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff erklärte, dass die Regierung der Bank beratend zur Seite stehen werde. Außerdem will auch die Regierung den Unternehmen ca. 10 Milliarden US-Dollar zur Verfügung stellen, um die Infrastruktur Brasiliens zu verbessern. Vergeben werden die Kredite an Firmen, die an dem Programm für Investitionen in Logistik (Programa de Investimentos em Logística) teilnehmen. In diesem Programm geht es vor allem um die infrastrukturelle Ausbesserung von Schienennetzen, Straßen, Häfen und Flughäfen. Auch die Banco do Brasil, die Caixa Econômica Federal (Pendant zur deutschen Sparkasse) und die Nationalbank für Wirtschaftliche und Soziale Entwicklung (Banco Nacional de Desenvolvimento Econômico e Social , kurz: BNDES) werden sich an der Finanzierung der Projekte im Rahmen des Programms beteiligen.

Botin erklärte, dass man in Kürze ein Symposium für brasilianische und spanische Firmen organisieren werde, um zu diskutieren welche Projekte zukünftig möglich, sinnvoll und gewinnbringend sind. Das staatliche Unternehmen für Planung und Logistik (Empresa de Planejamento e Logística) begrüßte das Vorhaben des Staates und der Banken. Einer umfassenden Optimierung der brasilianischen Infrastruktur stehe nun nichts mehr im Wege, erklärte der Pressesprecher. (sg)