Daten des Handelsverbandes FecomercioSP zeigen einen Anstieg der Verschuldung im Juli / Copyright: Fecomercio
Daten des Handelsverbandes FecomercioSP zeigen einen Anstieg der Verschuldung im Juli / Copyright: Fecomercio

Daten des Handelsverbandes FecomercioSP zeigen einen Anstieg der Verschuldung im Juli / Copyright: Fecomercio

Laut einer neuen Studie über Verschuldung und Zahlungsunfähigkeit des Handelsverbands des Bundesstaates São Paulo FecomercioSP (Federação do Comércio de Bens, Serviços e Turismo do Estado de São Paulo) stieg die Zahl der verschuldeten Familien in der städtischen Region des Staates von 53,5 Prozent im Juni auf 57 Prozent im Juli. Das bedeutet, dass es einen Anstieg von 1,92 Millionen Menschen auf 2,04 Millionen gab, die Schwierigkeiten haben, ihre Rechnungen zu begleichen. Vergleichsweise lag der Wert im Juli vergangenen Jahres nur bei 1,826 Millionen.

Die meisten Schulden entstanden per Kreditkarte (73,6 Prozent), gefolgt von der Autofinanzierung (17,3 Prozent), von laufenden Haushaltskosten (16,7), von persönlichen Krediten (12,4 Prozent), Finanzierung des Hauses (7,5 Prozent) und Spezialschecks (6 Prozent). Die Studie zeigt, dass die Schuldenbegleichung für 69,4 Prozent der verschuldeten Personen bei 11 bis 50 Prozent des Einkommens liegt. Für 19,2 Prozent der Familien ist sie über 50 Prozent des Einkommens und für 28 Prozent geringer als 10 Prozent des Einkommens.

Dem Handelsverband zufolge sei die Verschuldung in Verbindung mit den hohen Preisen und dem geringen Anstieg der Einkommen zu sehen, wenn der Vergleich mit dem vergangenen Jahr gezogen wird. „In der derzeitigen Situation suchen die Personen nach anderen Finanzierungsmöglichkeiten, um ihr Konsumniveau beizubehalten und damit erhöhen sich die Schulden“, so kommentierten Wirtschaftsexperten des Verbands. (ds)