Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff kündigt neue Investitionen in die städtische Mobilität an / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff kündigt neue Investitionen in die städtische Mobilität an / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff kündigt neue Investitionen in die städtische Mobilität an / Copyright: Agência Brasil

Der Bundesstaat São Paulo wird finanzielle Unterstützung in Höhe von 5,4 Milliarden Reais (ca. 1,78 Milliarden Euro) durch das Wachstumsbeschleunigungsprogramm PAC (Programa de Aceleração do Crescimento) erhalten, so teilte die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff am vergangenen Freitag (25.10.) mit. Die Gelder sollen in Baumaßnahmen für die Erweiterung der Infrastruktur und die Verbesserung der städtischen Mobilität investiert werden.

Die Präsidentin informierte auch darüber, dass im ganzen Land 140 Milliarden Reais in die größten Städte fließen. Am kommenden Dienstag wird der nächste Betrag für die Stadt Curitiba angekündigt. Problematisch bei der städtischen Mobilität sei vor allem, dass die Bevölkerung großer Städte oft sehr lange Fahrzeiten von Wohnsitz zum Arbeitsplatz in Kauf nehmen muss. Laut Rousseff müsse die Lebensqualität dieser Bürger verbessert und garantiert werden.

Auch der Bürgermeister von São Paulo war auf der Veranstaltung anwesend. Dieser kommentierte, dass bis Ende des Jahres die Busfahrspuren auf 300 Kilometer ausgebaut werden sollen. Weitere Baumaßnahmen sind beispielweise die Erweiterung der Schienenstrecke der Metro Linien 13 Jade um 30 Kilometer und deren Verbindung zum internationalen Flughafen von Cumbica in Guarulhos. Auch andere Metrostrecken sollen ausgebaut werden, um die städtische Mobilität zu verbessern. (ds)