Aufgrund von ausbleibenden Regenfällen in der Stadt São Paulo muss auf Wasserreservate zugegriffen werden / Copyright: Agência Brasil
Aufgrund von ausbleibenden Regenfällen in der Stadt São Paulo muss auf Wasserreservate zugegriffen werden / Copyright: Agência Brasil

Aufgrund von ausbleibenden Regenfällen in der Stadt São Paulo muss auf Wasserreservate zugegriffen werden. / Copyright: Agência Brasil

Nach mehr als einer Woche ohne Regenfälle und Temperaturen über 30 Grad Celsius gibt es in São Paulo Probleme mit dem Wasserhaushalt, so informierte gestern (02.02.) das Zentrum für Notfallmanagement CGE (Centro de Gerenciamento de Emergência) der Stadt. Aus diesem Grund müsse in den nächsten Tagen auf die Lagerbestände zurückgegriffen werden, was für diese Jahreszeit relativ untypisch sei.

Neben dem ausbleibenden Regen mussten die Menschen in São Paulo mit Temperaturen in Rekordhöhe zurecht kommen. Am vergangenen Samstag (01.02.) wurde durch das Nationale Meteorologiezentrum INMET (Instituto Nacional de Metereologia) der heißeste Tag für einen Februar gemessen: Die Temperaturskala stieg bis auf 35,8 Grad Celsius. Mit der steigenden Hitze erhöht sich auch der Wasserverbrauch, und da es nicht regnet, sinken Hauptreserven der Stadt (Sistema Cantareira), die zehn Millionen Menschen vor allem im Norden und Zentrum São Paulos versorgen.

Das Sanitärunternehmen SABESP (Companhia de Saneamento Básico do Estado de São Paulo) hat nun eine Strategie entwickelt, wie der Wasserverbrauch reguliert werden kann. Jeder Verbraucher, der es schafft 20 Prozent an Wasser zu sparen im Vergleich zum Durchschnittswert der vergangenen zwölf Monate, erhält einen Rabatt von 30 Prozent auf seinen Rechnungsbetrag. An der Kampagne können Privathäuser, Gewerbe und die Industrie teilnehmen. Einblick in ihren persönlichen Durchschnittsverbrauch haben Konsumenten auf der Internetseite der SABESP: www9.sabesp.com.br/agenciavirtual. (ds)