Logo des des Verbandes für Konsumgüter, Serviceleistungen und Tourismus des Bundesstaats São Paulo / Copyright: FECOMERCIO

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Laut der Studie des Verbandes für Konsumgüter, Serviceleistungen und Tourismus des Bundesstaats São Paulo (Federação do Comércio de Bens, Serviços e Turismo do Estado de São Paulo, kurz: FECOMERCIO) seien nur 41 Prozent der Einwohner der größten Stadt Brasiliens São Paulo im November dieses Jahres verschuldet. Diese Prozentzahl stellt den geringsten Wert seit Oktober 2009 dar, als eine Verschuldung von 40,9 Prozent gemessen wurde. Nur acht Prozent der Familien, die in São Paulo leben, haben diesen Monat ihre Rechnungen nicht rechtzeitig gezahlt, was den niedrigsten Wert in der Geschichte darstellt.

Die Daten zeigen außerdem, dass 3,3 Prozent der Familien sich in der Lage befinden, ihre Schulden komplett oder teilweise abzuzahlen. Auch dieser Wert stellt den besten seit Februar 2004 dar.

Die Hauptursache für die Verschuldung der Einwohner São Paulos sei immer noch die Kreditkarte: 76,3 Prozent haben noch offene Rechnungen, die durch die Kreditkarte entstanden sind, 22,4 Prozent müssen Raten abbezahlen und 11,4 Prozent Darlehen. Der Studie nach sei der Kauf von Automobilien sehr beliebt. 8,4 Prozent haben Autos auf Raten gekauft, nur 1,1 Prozent Immobilien.

Laut der FECOMERCIO seien die Ursachen für diese Entwicklung das Aufrechterhalten des hohen Niveaus bei Arbeitsplätzen und das Wachstum der Gehälter von ca. fünf Prozent seit Beginn des Jahres. Mit dem bevorstehenden Weihnachtsgeld wird man mit einem weiteren Abfall der Prozentzahl der Verschuldung rechnen können. (ds)