Die Immobilienverkäufe im vergangenen Jahr sind unter anderem aufgrund des gesunkenen Verbrauchervertrauens zurückgegangen. / Copyright: Wikimedia Commons
Die Immobilienverkäufe im vergangenen Jahr sind unter anderem aufgrund des gesunkenen Verbrauchervertrauens zurückgegangen. / Copyright: Wikimedia Commons

Die Immobilienverkäufe im vergangenen Jahr sind unter anderem aufgrund des gesunkenen Verbrauchervertrauens zurückgegangen. / Copyright: Wikimedia Commons

Die Verkäufe von Immobilien in der Metropole São Paulo lagen im vergangenen Jahr bei 21.600 Einheiten – 35,1 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Darüber informiert die Gewerkschaft der Unternehmen für Kauf, Verkauf, Miete und Verwaltung von Wohn- und kommerziell genutzten Immobilien in São Paulo (Secovi-SP).

„Die Entscheidung über den Kauf einer Immobilie erfordert einen großen Geld-Betrag und eine Finanzierung über einen langen Zeitraum. Aus diesem Grund hängen die Verkäufe vom Index des Verbrauchervertrauens ab, der aufgrund verschiedener politischer und wirtschaftlicher Faktoren im vergangenen Jahr gesunken ist“, heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft.

Der Organisation zufolge haben der Karneval, der im vergangenen Jahr auf den März fiel, die Fußballweltmeisterschaft und die Präsidentschaftswahlen dazu beigetragen, dass die Unsicherheit gestiegen ist „und sich die Aufmerksamkeit der Verbraucher abgelenkt wurde“.

Die Secovi-SP weist auch darauf hin, dass „sich der Immobilienmarkt dank mehrerer Faktoren wie dem Rechtsrahmen und dem Programm Mein Haus, mein Leben weiter entwickelt. Allerdings werden diese positiven Aspekte von der wirtschaftlichen Situation, höhere Produktionskosten und andere Faktoren aufgehoben.“ (ls)

Quelle: Agência Brasil