Im laufenden Bericht zu Vermögensmilliardären taucht Sao Paulo an sechster Stelle auf. / Copyright: UBS Billionaire Census 2014
Im laufenden Bericht zu Vermögensmilliardären taucht Sao Paulo an sechster Stelle auf. / Copyright: UBS Billionaire Census 2014

Im laufenden Bericht zu weltweiten Vermögensmilliardären steht São Paulo an sechster Stelle. / Copyright: UBS Billionaire Census 2014

Der weltweite Zuwachs von Milliardären ist vor allem in lateinamerikanischen Metropolen und insbesondere in São Paulo auszumachen. Laut der am vergangenen Mittwoch (17.9.) veröffentlichten Studie der Schweizer Großbank UBS zum weltweiten Aufkommen und zur Verteilung von Milliardären, dem Billionaire Census 2014, gibt es derzeit 2.325 Vermögensmilliardäre, ein Zuwachs von 155.

Laut dem Bericht ist São Paulo die sechste Stadt mit den meisten Milliardären weltweit und steht an erster Stelle in Lateinamerika vor Mexiko Stadt. Insgesamt 36 Milliardäre leben in der 20 Millionen Einwohnermetropole. Damit liegt die Stadt noch vor Dubai mit 34, Paris mit 33 und Tokio mit 26 Milliardären, wie die Zeitung Carta Capital am Wochenende berichtete (20.9.). Auf Platz 1 stehe nach wie vor New York mit aktuell 103 Milliardären gefolgt von Moskau mit 85 Superreichen.

Laut UBS-Bericht kommen die Milliardäre São Paulos zusammen auf ein Vermögen von 91 Milliarden US-Dollar. 83 Prozent von ihnen stammen aus Brasilien selbst und sind durchschnittlich 65 Jahre alt. Während 61 Prozent selbst zu ihrem Vermögen beigetragen haben, wurde an anderer Stelle Reichtum häufig vererbt. Wie Carta Capital berichtet, sind 53 Prozent der Reichen im öffentlichen Sektor tätig und 28 Prozent im Finanzmarkt.

Im Verhältnis zu anderen Monopolen ist der Anteil der Frauen an den Superreichen in São Paulo überdurchschnittlich hoch. Insgesamt ein Viertel sind Milliardärinnen, während der weltweite Durchschnitt 12,3 Prozent beträgt.

Die Erhebung zeigt auch, dass im laufenden Jahr weltweit 155 neue Milliardäre hinzugekommen sind. Den größten Zuwachs gab es  in Lateinamerika und der Karibik, wo die Anzahl von 111 auf 153 angestiegen ist, wie aus dem UBS-Bericht hervorgeht. (ms)