Aufgrund besserer medizinischer Versorgung ist die Kindersterblichkeit in enorm gesunken / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Carin Araujo
Aufgrund besserer medizinischer Versorgung ist die Kindersterblichkeit in  enorm gesunken / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Carin Araujo

Aufgrund besserer medizinischer Versorgung ist die Kindersterblichkeit in São Paulo enorm gesunken / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Carin Araujo

In den letzten elf Jahren ist die Kindersterblichkeit bei Kindern unter einem Jahr im Bundesstaat São Paulo um rund 31 Prozent gesunken. Dies gab gestern (4.9.) die Regierung in São Paulo bekannt. Im Jahr 2011 starben in den 645 Städten des Bundesstaates durchschnittlich 11,5 Kinder unter einem Jahr. Im Jahr 2000 lag die Anzahl noch bei durchscnittlich 16,9 Kindern pro Stadt.

Die Ergebnisse stammen aus einer Studie des Bundesstaatlichen Gesundheitsamts (Secretaria Estadual de Saúde) und der Stiftung Bundesstaatliches System für Datenanalyse (Fundação Sistema Estadual de Análise de Dados, kurz: Seade). Im Rahmen der Studie kam heraus, dass in zwölf von siebzehn untersuchten Regionen im Jahr 2011 ein Rückgang der Kindersterblichkeit zu verzeichnen war. In zehn der Regionen wurden sogar die niedrigsten Werte der Geschichte festgestellt. Von allen Städten ist Barreto die Stadt, die in den letzten Jahren den größten Fortschritt im Kampf gegen Kindersterblichkeit gemacht hat. Lediglich 8,1 Sterbefälle gab es pro 1.000 gezählter Kinder. Dies bedeutet einen Rückgang der Sterberate um 53 Prozent.

Gründe für den großen Erfolg liegen laut der Regierung in den getätigten Investitionen für die Intensivtherapie für Neugeborene (Terapia Intensiva, kurz: UTIs). Auch die medizinische Versorgung durch Ärzte während der Schwangerschaft und der Geburt habe sich verbessert. Außerdem würden deutlich mehr Neugeborene geimpft als noch vor ein paar Jahren. (sg)