Der Verkauf von Immobilien stieg in der Stadt São Paulo in der ersten Jahreshälfte an / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, gav.arg
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Laut Angaben der brasilianischen Wohnungsgewerkschaft Secovi-SP (Sindicato da Habitação) stiegen im ersten Halbjahr 2013 die Verkäufe von neuen Wohnhäusern in der Stadt São Paulo um 46 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr an. Die Wohnungsgewerkschaft vertritt Unternehmen beim Verkauf, Kauf, bei der Lokalisierung von Immobilien und der Immobilienverwaltung. Das Resultat der Studie hätte in einer Zeit des moderaten Wirtschaftswachstums besonders überrascht, so teilten Sprecher der Secovi-SP mit.

Es wurden 17.500 Wohneinheiten gekauft, 11.981 waren es im ersten Halbjahr von 2012. Somit kam man auf eine Summe von 10,6 Milliarden Reais (ca. 3,45 Milliarden Euro), 63 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Die meistverkauften Immobilien waren die mit zwei Schlafzimmern, die 44 Prozent des Marktes ausmachen würden. Den größten Anstieg verzeichnete man allerdings bei Immobilien mit einem Schlafzimmer (330 Prozent) von 964 auf 4.147 Wohneinheiten in 2013.

Die Genehmigung von Bauplänen von der Stadtverwaltung stieg ebenso um 22,2 Prozent, durch die die Branche noch einen zusätzlichen Impuls bekommen hat. Zudem gäbe es weiterhin attraktive Finanzierungsbedingungen und die Nachfrage bleibe auf einem hohen Niveau. Parallel dazu stieg das Angebot von Immobilien von 9.200 im ersten Halbjahr von 2012 auf 14.000 im gleichen Zeitraum dieses Jahres. (ds)