Für Sebrae-SP zeigt das Ergebnis „die starke Verlangsamung des Umsatzwachstums der Kleinunternehmen in São Paulo“.
Für Sebrae-SP zeigt das Ergebnis „die starke Verlangsamung des Umsatzwachstums der Kleinunternehmen in São Paulo“.

Für Sebrae-SP zeigt das Ergebnis „die starke Verlangsamung des Umsatzwachstums der Kleinunternehmen in São Paulo“.

Das Realeinkommen von Mikro- und Kleinunternehmen in São Paulo ist im ersten Halbjahr dieses Jahres um 0,8 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2013 gewachsen – die Inflation bereits herausgerechnet. Laut dem brasilianischen Unterstützungsservice für Mikro- und Kleinunternehmen Sebrae von São Paulo ist dieses Wachstum das schwächste für die Unternehmen seit 2009, als die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise zu spüren waren.

Je nach Branche entwickelte sich das Einkommen unterschiedlich, während bei Dienstleistungen ein Plus von 5,5 Prozent verzeichnet werden konnte, musste die Industrie ein Minus von 2,9 Prozent hinnehmen und der Handel verlor um 1,9 Prozent. Der Gesamtumsatz der Mikro- und Kleinunternehmen summierte sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf 285,4 Milliarden Reais, 2,4 Milliarden Reais mehr als im ersten Halbjahr 2013. Schaut man sich allerdings nur den Juni an, lag der Umsatz bei 45 Milliarden Reais, 1,9 Prozent weniger als im Juni 2013.

Für Sebrae-SP zeigt das Ergebnis „die starke Verlangsamung des Umsatzwachstums der Unternehmen in São Paulo“. Laut der Servicestelle sind Gründe dafür die gestiegene Inflation, niedrige Reallohnerhöhungen und das gesunkene Vertrauen von Unternehmern und Verbrauchern. Ein Grund für die schwache Leistung im Juni ist die Fußball-WM, wodurch es weniger normale Arbeitstage gab.

Die Mehrheit der Unternehmer von Mikro- und Kleinunternehmen in São Paulo geht von einer Stabilisierung der Einkommen in den kommenden sechs Monaten aus. (ls)