Die Erdölproduktion soll im Bundesstaat Sergipe angekurbelt werden / Copyright: Agência Brasil
Die Erdölproduktion soll im Bundesstaat Sergipe angekurbelt werden / Copyright: Agência Brasil

Die Erdölproduktion soll im Bundesstaat Sergipe angekurbelt werden / Copyright: Agência Brasil

Gestern gab die brasilianische Erdölagentur ANP (Agência Nacional de Petróleo) auf der Zwölften Versteigerungsrunde (12ª Rodada de Licitações) bekannt, dass es eine Möglichkeit zur Ausbeutung neuer Erdölfelder an der Küste entlang des Bundesstaates Sergipe im Nordosten des Landes gäbe. Laut Magda Chambriard, Leiterin der ANP, sei dieses Vorhaben eine „Revolution“ für die Wirtschaft des Bundesstaates. Der Unterstaatssekretär für energetische Entwicklung von Sergipe, José Oliveira Júnior, bekundete, dass sich die derzeitige Produktion von 40.000 Barrel pro Tag auf 140.000 Barrel erhöhen könne. Allerdings glaube er daran, dass das Potenzial des Gebiets der Pré-Sal-Schicht noch wesentlich höher sei. Daher ergebe sich für den Bundesstaat eine sehr große Bedeutung des Erdölsektors.

Magda Chambriards Aussagen zufolge würden derzeit acht Gebiete untersucht werden. Darunter könnten wichtige Erdölfelder liegen. „Die Untersuchungen zeigen, dass wir eine vielversprechende Zukunft in Sachen Erdölproduktion haben werden. Die Qualität ist höher, da es sich um ein sehr leichtes Öl handelt. Sergipe hat Erdölvorkommen auf dem Land, in flachen Gewässern und in der Tiefsee“, kommentierte Oliveira Júnior. Für den Bundesstaat hätte das zur Folge, dass sich neue Unternehmen ansiedeln und damit auch mehr Arbeitsplätze geschaffen werden.

In der Zwölften Versteigerungsrunde werden 240 Erdölblöcke in zwölf Bundesstaaten angeboten: in Amazonas, Acre, Tocantins, Alagoas, Sergipe, Piauí, Mato Grosso, Goiás, Bahia, Maranhão, Paraná und São Paulo. (ds)