Arbeitsminister Manoel Dias führt Rückgang der formalen Stellen in einigen Bundesländern auf Saisoneffekt zurück. / Copyright: Agência Brasil

Im März hat sich der Arbeitsmarkt wieder erholt und die Zahl der formalen Arbeitsplätze stieg erneut an. Treiber für diese Entwicklung waren der Dienstleistungssektor (0,31 Prozent), die öffentliche Verwaltung (0,33 Prozent) und der Handel (0,03 Prozent), wie die aktuellen Daten des Zentralregisters für Beschäftigung und Arbeitslosigkeit (Caged) vom Arbeitsministerium belegen.

São Paulo registrierte dabei das beste Ergebnis von allen Bundesländern mit 12.907 neuen Arbeitsplätzen. Rio Grande do Sul (12.249) und Paraná (10.154) folgen auf dem zweiten und dritten Platz. Auf der anderen Seite stehen Pernambuco (-11.862), Paraíba (-5.691) und Minas Gerais (-3.469) mit den schlechtesten Ergebnissen.

Wie der Arbeitsminister Brasiliens, Manoel Dias, kommentierte, kann das negative Ergebnis dieser Bundesländer auf das Saisongeschäft in der Landwirtschaft zurückgeführt werden. Erst ab Mai würden hier neue Mitarbeiter unter Vertrag genommen werden.

Die Daten des Caged zeigen darüber hinaus, dass die Dienstleistungsbranche im Mai insgesamt für 53.778 neue formale Arbeitsplätze schaffte, im Fall der öffentlichen Verwaltung waren es 3.012 Stellen und der Handel sorgte für 2.684 neue Jobs. Dagegen verzeichneten die Bauwirtschaft sowie die verarbeitende Industrie ein Minus von 14.683 Stellen, gefolgt von der Landwirtschaft (-6.281) und dem Bereich Rohstoffabbau (-1.675). (ls)

Quelle: Agência Brasil