Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und die Senatorin Kátia Abreu auf dem Seminar „Die Herausforderungen Brasiliens als fünfte Weltmacht und die Rolle des Agrobusiness“ / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und die Senatorin Kátia Abreu auf dem Seminar „Die Herausforderungen Brasiliens als fünfte Weltmacht und die Rolle des Agrobusiness“ / Copyright: Agência Brasil

Gestern (23.11.) fand das Seminar „Die Herausforderungen Brasiliens als fünfte Weltmacht und die Rolle des Agrobusiness“ in Brasília zum sechzigsten Jubiläum des Verbandes für Landwirtschaft und Viehzucht Brasiliens (Confederação da Agricultura e Pecuária do Brasil, kurz: CNA) und zum zwanzigsten Jubiläum des Nationalen Amtes für Lehrwesen (Serviço Nacional de Aprendizagem, kurz:  SENAR) statt.

Diskussionsgegenstand war die Einkommensverteilung im Sektor, die neue Agrarpolitik Brasiliens sowie die Herausforderungen und Möglichkeiten des Landes zum weiteren Wachstum und zum Aufstieg im Ranking der Weltwirtschaftsmächte. Am Seminar nahmen Repräsentanten der brasilianischen Regierung, der Städte, Parlamentsmitglieder sowie Spezialisten aus den Bereichen Wirtschaft und Agrobusiness teil.

Die Präsidentin der CNA, Senatorin Kátia Abreu, eröffnete an der Seite des brasilianischen Land- und Viehwirtschaftsministers Mendes Ribeiro Filho das Seminar. Anschließend berichtete der Präsident des Zentrums für Wirtschaftsstudien der Getúlio Vargas-Stiftung, Mauro Lopes, über Studien zur Einkommensverteilung der verschiedenen sozialen Schichten (Klasse A/B, C und D/E) in den Städten. Danach wurden die Grundbausteine des neuen Landwirtschaftsgesetzes Brasiliens vorgestellt. Auch in der Talkshow „Die Herausforderungen Brasiliens als fünfte Wirtschaftsmacht“ (Os Desafios do Brasil como 5ª potência econômica mundial) diskutierten Wirtschaftsexperten und Minister über das Potenzial der brasilianischen Wirtschaft sowie über die Beteiligung des Landes am Agrobusiness. (ds)