Der Bürgermeister des Bundesstaates Amazonas, Omar Aziz, spricht über die Bauvorhaben der Region / Copyright: Agência Brasil

Der Bürgermeister des Bundesstaates Amazonas, Omar Aziz, spricht über die Bauvorhaben der Region / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Regierung wird im Amazonasgebiet sieben Flughäfen bauen lassen und 18 Terminals kleiner Flughäfen renovieren, so teilte gestern (16.10.) der Gouverneur des Bundesstaates Amazonas, Omar Aziz, nach einem Treffen mit der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff mit. Die Bauarbeiten würden im Rahmen einen Luftfahrtsprojekts stattfinden, dessen Finanzierungsplan im November von der Regierung bekanntgegeben wird.

Die sieben Flughäfen sollen in den Gemeinden Jutaí, Maraã, Amaurá, Uarini, Pauini, Nova Olinda do Norte und Codajás errichtet werden. Jede Baumaßnahme werde zwischen 22 Millionen Reais und 25 Millionen Reais (ca. 8,2 bis 9,4 Millionen Euro) kosten. Es handelt sich um den Bau kleiner Flughäfen mit Landebahnen von 1.400 Metern.

Laut Aziz seien diese Bauvorhaben essenziel, um die Versorgung der Bevölkerung in abgeschiedenen Gemeinden zu garantieren. „Wer unsere Region kennt, weiß, wie wichtig es ist, einen Flughafen zu haben. Oftmals brauchen Kranke oder Verkehrsopfer zwischen 15 bis 20 Tagen mit dem Boot, um eine größere Stadt zu erreichen und dort gut versorgt zu werden. Mit einem Flughafen ändert sich das.“

Außer dieser Projekte wird das Gebiet 276 Millionen Reais (rund 103,5 Millionen Euro) für Bauarbeiten des Straßenverkehrsnetzes von Manaus erhalten. Aziz teilte mit, dass die Finanzierungsquelle noch vom Planungsministerium festgelegt werden muss. Es wird erwartet, dass die Regierung des Bundesstaats Amazonas das Projekt noch dieses Jahr ausschreiben wird. (ds)