Marina Silva, Nachfolgerin des verstorbenen Präsidentschaftskandidaten Eduardo Campos, über ihr Parteiprogramm und die wirtschaftliche Entwicklung des Nordostens Brasiliens / Copyright: Agência Brasil
Marina Silva, Nachfolgerin des verstorbenen Präsidentschaftskandidaten Eduardo Campos, über ihr Parteiprogramm und die wirtschaftliche Entwicklung des Nordostens Brasiliens / Copyright: Agência Brasil

Marina Silva, Nachfolgerin des verstorbenen Präsidentschaftskandidaten Eduardo Campos, über ihr Parteiprogramm und die wirtschaftliche Entwicklung des Nordostens Brasiliens. / Copyright: Agência Brasil

Marina Silva, eine weitere Kandidatin für die Präsidentschaftswahlen im Oktober dieses Jahres und Nachfolgerin des kürzlich verstorbenen Kandidaten Eduardo Campos, hat am vergangenen Sonntag (24.08.) das Zentrum für Traditionen des Nordostens besucht, ein Ort zur Verbreitung der Kultur und Gastronomie dieser brasilianischen Region. Dabei sprach sie darüber, dass die wirtschaftliche Entwicklung des Nordostens nicht als Problem, sondern als Lösung angesehen werden müsse.

Die meisten dieser Lösungen gäbe es bereits im Ansatz, sie müssten allerdings klarer definiert werden, wie die Programme zum Zugriff auf Wasser aus dem Fluss São Francisco, die zur wirtschaftlichen Entwicklung der semiariden Gebiete beitragen würden. Die Entwicklung sei auch an die Nutzung alternativer Energiequellen wie der Solarenergie, an die Familienlandwirtschaft sowie an die Wertschätzung von Kultur und Handwerk der Region gebunden.

In ihrem Programm befinden sich außerdem die Erweiterung der direkten Demokratie in Form von Volksabstimmungen und die Kontrolle politischer Aktivitäten mittels Sozialräten. Dabei handele es sich bei dem Parteiprogramm, was vor Kurzem in der Presse veröffentlicht wurde, noch um eine vorläufige Version. „Es wurde eine vorläufige Version eingereicht. Das Dokument, zu dem Sie Zugang hatten, ist nicht das, was Eduardo Campos und ich überarbeitet haben“, kommentierte Silva. (ds)