Marina Silva, Kandidaten für das Amt der Präsidentin, äußert sich zum Ärzteprogramm und zu Umweltfragen wie Dürre und den Waldflächen im Amazonas / Copyright: Agência Brasil
Marina Silva, Kandidaten für das Amt der Präsidentin, äußert sich zum Ärzteprogramm und zu Umweltfragen wie Dürre und den Waldflächen im Amazonas / Copyright: Agência Brasil

Marina Silva, Kandidaten für das Amt der Präsidentin, äußert sich zum Ärzteprogramm und zu Umweltfragen wie Dürre und den Waldflächen im Amazonas. / Copyright: Agência Brasil

Die Präsidentschaftskandidatin Marina Silva hat sich am vergangenen Mittwoch (03.09.) an der Universität von São Paulo (USP) für die Erweiterung der Ausbildung von Ärzten ausgesprochen, um der hohen Nachfrage an diesen Fachkräften im Land gerecht werden zu können. In diesem Rahmen ermöglicht das Ärzteprogramm Mais Médicos momentan Soforthilfe unter anderem auch durch ausländische Ärzte für diejenigen, die eine solche benötigen. Silva hatte vom brasilianischen Ärzteverband (Associação Médica Brasileira) Vorschläge für die Verbesserung ihres Programms erhalten.

Die Kandidatin will zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts in das Gesundheitswesen investieren. „Wenn Brasilien wieder wächst, haben wir mit Sicherheit die finanziellen Mittel, um diese Vorhaben zu realisieren“, so die Ministerin. Dabei sei vor allem die Grundversorgung ein wichtiges Thema. Wenn diese abgedeckt ist, hätte man bereits die Hauptprobleme gelöst. Des Weiteren sei es nötig, die Bedingungen der Versorgung zu verbessern, wie beispielswiese die Anzahl an Betten in Krankenhäusern.

Außerdem sprach Silva in ihrer Rede über die Dürre, die dazu führen würde, die Wasserversorgung in São Paulo zu gefährden. Um die Modalitäten wiederherzustellen seien zahlreiche Maßnahmen nötig, so auch die Aufforstung der Uferbereiche. Ein letzter Punkt, zu dem sich die Kandidatin äußerte, war der Rückgang an Waldflächen im Amazonasgebiet, die Ursache für klimatische Probleme in anderen Teilen der Erde sein können. (ds)