Der Präsident der brasilianischen Börse ist optimistisch besonders für das Ende des Jahres. / Copyright: Wikimedia Commons, Rafael Matsunaga

Das Geschäftsumfeld ist heute „um einiges besser“ als noch zum Ende des vergangenen Jahres, bestätigt der Präsident der brasilianischen Börse in São Paulo, Edemir Pinto. „Dank einer Reihe von Maßnahmen gewinnen wir das Vertrauen sowohl der Investoren im Land als auch im Ausland wieder.“

Nach Angaben von Pinto haben die Maßnahmen zur Kontrolle der Inflation durch die Anhebung der Zinsen und weitere finanzpolitische Anpassungen einen guten Eindruck hinterlassen. „Die Zinsen steigen, der Wechselkurs bewegt sich frei. Dies alles trägt zur Verbesserung der Glaubwürdigkeit bei“, so der Präsident.

Die politische Instabilität zu Beginn des Jahres habe die Geschäfte an der Börse deutlich negativ beeinflusst, was zu einer Flucht der Investoren geführt habe und zu einer hohen Volatilität. Doch das Gesamtpaket an Maßnahmen, das seit Beginn des Jahres aufgesetzt wurde, würde die Situation bereits verbessern. „Wir befinden uns bereits am Wendepunkt und ich bin sehr optimistisch, besonders für das Ende dieses Jahres.“ (ls)

Quelle: Valor Econômico