Wenn die Sommerzeit beginnt, muss weniger Energie bereitgestellt werden. In diesem Jahr fällt die Einsparung wegen der Dürre aber geringer aus als im Vorjahr. / Copyright: Wikimedia Commons, Agência Brasil
Wenn die Sommerzeit beginnt, muss weniger Energie bereitgestellt werden. In diesem Jahr fällt die Einsparung wegen der Dürre aber geringer aus als im Vorjahr. / Copyright: Wikimedia Commons, Agência Brasil

Wenn die Sommerzeit beginnt, muss weniger Energie bereitgestellt werden. In diesem Jahr fällt die Einsparung wegen der Dürre aber geringer aus als im Vorjahr. / Copyright: Wikimedia Commons, Agência Brasil

Die Sommerzeit in Brasilien, die am 19. Oktober ab 0 Uhr beginnt, verspricht in diesem Jahr geringere Einsparungen hinsichtlich der Energieerzeugung als noch im vergangenen Jahr. Grund dafür ist vor allem die Dürre im Land, wie der Sekretär für elektrische Energie Ildo Grüdtner laut der brasilianischen Tageszeitung Folha de S.Paulo sagt. Weil die Wasserreservoirs auf einem Tiefstand sind, mussten in diesem Jahr bereits vermehrt Wärmekraftwerke hinzugeschaltet werden.

Wie Grüdtner im Beitrag der Folha zitiert wird, wird die abnehmende Verwendung der Wärmekraftanlagen wegen der Sommerzeit in diesem Jahr einen Wert von 278 Millionen Reais an Einsparungen ausmachen. Im vergangenen Jahr lag die Einsparung dagegen bei 405 Millionen Reais, die nur mit der sinkenden Nutzung von Wärmekraftanlagen einherging. „Der Grund für die geringeren Einsparungen in diesem Jahr ist die Situation der Wasserkraftwerke, so sind wir mehr auf Wärmekraft angewiesen. Und damit sinkt auch die Einsparung.“

Die sinkende Energieverbrauch zu Stoßzeiten während der Sommerzeit wird sich laut Grüdtner prozentual nur minimal auf die Reservoirs auswirken: 0,4 Prozent werden in der Lagerung im Südosten eingespart werden können, 1,1 Prozent im Süden. Nach dem Gesetz endet die Sommerzeit am dritten Sonntag im Februar, da zu diesem Zeitpunkt aber Karneval gefeiert wird, verschiebt sich das Datum um eine Woche auf den 21. Februar 2015. (ls)