Der Bundesstaat Acre bittet das Gesundheitsministerium bei der Vorbeugung gegen das Ebola-Virus um Hilfe. / Copyright: Wikimedia Commons
Der Bundesstaat Acre bittet das Gesundheitsministerium bei der Vorbeugung gegen das Ebola-Virus um Hilfe. / Copyright: Wikimedia Commons

Der Bundesstaat Acre bittet das Gesundheitsministerium bei der Vorbeugung gegen das Ebola-Virus um Hilfe. / Copyright: Wikimedia Commons

Nachdem in den vergangenen Wochen immer mehr Senegalesen die Grenzen von Peru nach Brasilien überquert haben, fordert die Regierung des Bundesstaates Acre nun die Regierung Brasiliens auf, den Gesundheitszustand der Einreisenden stärker zu kontrollieren. Grund dafür ist die derzeitige Ebola-Krise, die die Bevölkerung afrikanischer Länder und Gesundheitsexperten auf der ganzen Welt in Schrecken versetzt.

Die Anfrage aus Acre laut der das Gesundheitsministerium Experten an die Grenzen schicken soll, um die Mitarbeiter von Polizei und Finanzamt zu sensibilisieren, wurde am vergangenen Freitag (29.08.) an die Ministerin vom Sekretariat für Menschenrechte der Bundesregierung, Ideli Salvatti, geschickt – an dem Tag, an dem Vertreter von Senegal den ersten Fall eines infizierten Senegalesen bestätigten. Dabei handelt es sich um einen Student, 21 Jahre, der in einem Krankenhaus in der Hauptstadt Dakar stationär behandelt wird.

Laut dem Sekretariat für Menschenrechte sind bereits die Gesundheitsminister und die Justiz über die Anfrage aus Acre informiert worden. Vertreter der Bundesregierung wollen sich noch in dieser Woche zusammensetzen, um über die Notwendigkeit von Maßnahmen zu beraten, die die Bevölkerung und die Mitarbeiter an den Grenzen schützen. (ls)