Am morgigen Dienstag, 18.2. entscheidet die Fifa, ob das Fußballstadion Arena da Baixada in Curitiba Austragungsort der WM bleibt. Denn noch ist nicht alles fertig./Copyright: Courtesy LOC
Am morgigen Dienstag, 18.2. entscheidet die Fifa, ob das Fußballstadion Arena da Baixada in Curitiba Austragungsort der WM bleibt. Denn noch ist nicht alles fertig./Copyright: Courtesy LOC

Am morgigen Dienstag (18.2.) entscheidet die Fifa, ob das Fußballstadion Arena da Baixada in Curitiba Austragungsort der WM bleibt. Noch ist nicht alles fertig. /Copyright: Courtesy LOC

Weniger als vier Monaten vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft sind zwei Stadien noch immer nicht betriebsbereit. Der Fifa-Generalsekretär Jérôme Valcke zeigte sich im Interview insgesamt besorgt über den Zustand des Rasens in den zwölf Stadien, falsche Eintrittskarten sowie über die Fertigstellung des Stadions von Curitiba Arena da Baixada. Wie die Tageszeitung Valor Econômico berichtet, laufe dieses Stadion aktuell Gefahr von den WM-Austragungsorten ausgeschlossen zu werden.

Valcke bestätigte im Interview, dass Brasilien “nun wirklich in hoher Geschwindigkeit voranschreite”. Aber keine der zwölf Städte könne sich erlauben, im Tempo nachzulassen, mahnte er an. Besonders besorgt zeigte sich Valcke in Bezug auf das Stadion von Curitiba. Am morgigen Dienstag (18.2.) wird die Fifa darüber entscheiden, ob das Stadion als Austragungsort weiter in Betracht kommt. „Wie beobachten den Fortgang der Arbeiten in Curitiba sehr genau, um am Ende eine abschließende Einschätzung ziehen zu können. Die brasilianische Regierung, die lokalen und Landesbehörden, die Fifa und das brasilianische Vorbereitungskomitee (LOC) suchen nach Lösungen, um die Verzögerung am Bau aufzuholen“, wie der Generalsekretär sagte.

Des Weiteren gebe es noch viele Ausbesserungen zu erledigen, wie der Fifa-Repräsentant bekräftigte. „Im Besonderen muss der Rasen in exzellenter Verfassung sein, wenn die Fifa die Stadien 21 Tage vor dem jeweils ersten WM-Spiel in diesem Stadion übernimmt“, sagte Valcke. Am meisten Sorgen bereite der Rasen des Stadions der Hauptstadt Brasília, das Mané Garrincha. Im Januar hatte ein Fifa-Team angeordnet, die Spielstätte eine Weile zu schonen. Bereits im Juni 2013 hatte der Trainer der brasilianischen Seleção Luiz Felipe Scolari den Zustand des Feldes stark kritisiert.

An anderer Stelle sei die Vielzahl an falschen Eintrittskarten im Umlauf. Auf illegalen Internetseiten verkauften Betrüger gefälschte Karten. Insgesamt kämen 80 Prozent der Bestellungen aus Brasilien selbst. (ms)