Der brasilianische Sportminister Aldo Rebelo spricht über Sicherheitsmaßnahmen während der Fußball-WM an Brasiliens Stadien / Copyright: Agência Brasil
Der brasilianische Sportminister Aldo Rebelo spricht über Sicherheitsmaßnahmen während der Fußball-WM an Brasiliens Stadien / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Sportminister Aldo Rebelo spricht über Sicherheitsmaßnahmen während der Fußball-WM rund um Brasiliens Stadien. / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Sportminister Aldo Rebelo sprach gestern (27.02.) in seinem Vortrag über die Sicherheit und die WM in Brasilien am Gerichtshof von São Paulo (Tribunal de Justiça do Estado de São Paulo, kurz: TJSP) über die Sicherheitsvorkehrungen, die das Land für eventuelle Proteste während der Fußball-WM vorhalten will. Dabei sei es die Entscheidung der einzelnen Bundesstaaten, inwieweit diese die Vorschläge der Regierung, eine eigene Sicherheitstruppe einzusetzen, die sogenannte tropa de braço, annehmen. Die tropa de braço kam bereits vergangenen Samstag (22.02.) in São Paulo zum Einsatz, als es Proteste gegen die Fußball-WM gab. 2.300 Polizeibeamte begleiteten die 1.500 Demonstranten, um einzuschreiten, bevor Vandalismus überhaupt entstehen konnte.

Laut Angaben von Rebelo sei es besonders wichtig, dass sich die Regierung mit den Sicherheitssekretären der Bundesstaaten in Verbindung setze und austausche, wie am besten mit möglichen Demonstrationen während der Großveranstaltung umgegangen werden kann. Des Weiteren kommentierte Rebelo den gestrigen Stromausfall am Flughafen von Cumbica in Guarulhos.  Das Sekretariat für Luftfahrtwesen (Secretaria de Aviação Civil) müsse einen Plan aufstellen, wie solche Vorfälle während der WM vermieden werden können. Allerdings sagte er auch, dass es keinen Grund zur Besorgnis gäbe, denn in Rio de Janeiro, Salvador und Recife würde es mehr Besucher zum Karneval als zur WM geben. (ds)