Der Sportminister Aldo Rebelo beim Radioprogramm Bom Dia, Ministro / Copyright: Agência Brasil
Der Sportminister Aldo Rebelo beim Radioprogramm Bom Dia, Ministro / Copyright: Agência Brasil

Der Sportminister Aldo Rebelo beim Radioprogramm Bom Dia, Ministro / Copyright: Agência Brasil

Im brasilianischen Radioprogramm Bom Dia, Ministro („Guten Tag, Minister“) äußerte sich gestern (08.08.) der Sportminister Aldo Rebelo zu den Vorbereitungen und Bauarbeiten für die Fußball-WM im kommenden Jahr. Derzeit gäbe es noch Probleme beim Zugang zu den Stadien, Probleme mit der Sicherheit und Mobilität. Allerdings sei die Bilanz des Confed-Cups, der im Juni dieses Jahres in Brasilien ausgetragen wurde, sehr positiv, sowohl was die Sicherheit beträfe als auch die wirtschaftlichen Gewinne (vor allem hinsichtlich neuer Arbeitsplätze).

Laut Angaben des Ministers konnte Brasilien aus dem Confed-Cup lernen. So zum Beispiel, wie wichtig die Einhaltung von Zeitplänen sei. Wenn es zu Verzögerungen bei Bauarbeiten kommt, hätte das auch einen Einfluss auf die Veranstaltungen, die folgen. Diese würden die Effizienz, die Sicherheit und den Komfort beeinflussen.

„Es ist vielleicht etwas widersprüchlich, aber wir glauben, dass wir in Sachen Sicherheit beim Confed-Cup Erfolg hatten, da die Veranstaltung in einer Zeit starker Unruhen in Brasiliens Stadien, an Flughäfen und im Hotelgewerbe stattfand. Trotz alledem hatte das für Fans und Sicherheitskräfte keine Nachteile“, so Rebelo.

Noch einmal hob der Minister die wirtschaftlichen Vorteile hervor, die durch die Sportveranstaltung entstanden sind: „Wir haben fast 1.000 Unternehmer angezogen, die in Brasilien ihre Geschäfte machten, und wir konnten Arbeitsplätze und Einkommen schaffen. Brasilien soll von den Veranstaltungen profitieren. Nicht nur, was die 3,6 Millionen Arbeitsplätze betrifft, sondern auch hinsichtlich des Bildes, was wir nach außen repräsentieren, und hinsichtlich der Fähigkeiten unseres Landes.“ (ds)