Durch das Projekt „Strand für alle“ können Personen mit Behinderungen sportliche Aktivitäten am Strand in Rio de Janeiro ausüben / Copyright: Agência Brasil
Durch das Projekt „Strand für alle“ können Personen mit Behinderungen sportliche Aktivitäten am Strand in Rio de Janeiro ausüben / Copyright: Agência Brasil

Durch das Projekt „Strand für alle“ können Menschen mit Behinderungen sportliche Aktivitäten am Strand in Rio de Janeiro ausüben. / Copyright: Agência Brasil

Seit vergangenem Samstag können Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit des Badens im Meer nutzen. Dank des neuen Projekts „Strand für alle“ (port. Praia para Todos) wurde das Baden für sie an den Stränden Copacabana und an der Barra da Tijuca in Rio de Janeiro ermöglicht.

Das Projekt feiert schon sein siebenjähriges Jubiläum und bietet, mit finanzieller Unterstützung von Sponsoren, Personen mit Behinderung und wenig Bewegung eine neue Verbindung zur Natur und zum Sport. Das Ziel ist, das Baden im Meer zu einer einfachen und für alle Personengruppen zugänglichen Beschäftigung zu machen, kommentierte die Koordinatorin des Projekts, Camila Vasconcellos. Zu den weiteren sportlichen Aktivitäten zählt das Stand up Paddling (SUP), auch unter dem Namen Stehpaddeln bekannt, die Teilnahme an Wettbewerben im Sitzvolleyball oder Strandfußball. „Das ist eine Möglichkeit, Menschen mit physischen Einschränkungen zu unterstützen. Die Aktivitäten verbessern die Körperhaltung, das Gleichgewicht und fördern das Wohlbefinden im Wasser“, so Vasconcellos.

Durch das Projekt „Strand für alle“ können rund 50 Personen täglich zwischen 9 und 14 Uhr die sportlichen Aktivitäten ausüben. Zur Unterstützung sind ausgebildete Fachkräften in Sportwissenschaften und in Physiotherapie vor Ort. Die Fachkräfte arbeiten am Strand Copacabana zwischen den Posten fünf und sechs sowie in der Barra da Tijuca am Posten drei bis zum 17. März. (ds)

Quelle: Agênia Brasil