Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff / Copyright: Agência Brasil

Gestern (13.10.) verkündete die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff in Curitiba (Bundesstaat Paraná) die Bereitstellung von Investitionsgeldern für die Entwicklung von brasilianischen Städten. In diesem Zusammenhang sprach sie auch darüber, dass die Regierung im „Wettlauf gegen die Zeit“ arbeiten müsse, damit die Infrastruktur der Gastgeberstädte für die Fußball-WM 2014 im angemessenen Maße erweitert wird.

Die Regierung hatte bereits einmal zwischen 1980 und 1990 im Bereich des städtischen Wachstums zu kämpfen. Nun, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, wären die Bedingungen leichter, da Investitionen bereits getätigt worden seien.

Laut der Vertreter der Gastgeberstädte der WM gebe man Ende des Monats bekannt, welche Projekte zum Aufbau der städtischen Mobilität ausgewählt werden. Die Stadt Belo Horizonte war die erste, die am 16.09. Ressourcen zum Ausbau ankündigte.

Für die Mobilität des Programms zum Wachstum der Städte (Programa de Antecipação do Crescimento, kurz: PAC) verfügt die Regierung über 18 Milliarden Reais (rund 7,5 Milliarden Euro). Diese sollen in öffentliche Transportmittel in städtischen Regionen mit mehr als 700.000 Einwohnern investiert werden.

Außerdem äußerte sich Rousseff noch einmal zur weltweiten Wirtschaftskrise. Sie verglich die Situation Europas mit der Situation, die Brasilien mit Beginn der Schuldenkrise 1982 durchlebte, als das Land sich den Richtlinien des Internationalen Währungsfonds unterordnen musste. Die Ausgangslagen wären nicht dieselben, aber dennoch vergleichbar, so Rousseff. (ds)