Der brasilianische Stahlproduzent Gerdau will am September Kosten einsparen und ein Edelstahl-Werk schließen. / Copyright: Wikimedia Commons, Bundesarchiv
Der brasilianische Stahlproduzent Gerdau will am September Kosten einsparen und ein Edelstahl-Werk schließen. / Copyright: Wikimedia Commons, Bundesarchiv

Der brasilianische Stahlproduzent Gerdau will ab September Kosten einsparen und ein Edelstahl-Werk schließen. / Copyright: Wikimedia Commons, Bundesarchiv

Der brasilianische Stahlproduzent Gerdau hat das zweite Quartal mit einem den Mehrheitsaktionären zurechenbaren Gewinn von 356.500.000 Reais abgeschlossen, das bedeutet einen Rückgang um 8,7 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2013. Nach Angaben des Unternehmens habe der Nettogewinn einen „leichten Rückgang“ im zweiten Quartal gezeigt, zusammen mit dem niedrigsten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), das um 2,2 Prozent auf 1,17 Milliarden US-Dollar sank. Die EBITDA-Marge sank von 12,1 Prozent auf 11,2 Prozent im gleichen Vergleich.

Gerdau erklärte, dass der Rückgang des EBITDA auf die geringere Herstellung von Spezialstählen und weniger Aufträgen in Brasilien zurückzuführen ist, eine Trend, der nur zum Teil durch bessere Geschäfte in Nordamerika ausgeglichen werden hätte können. Hier kam das Geschäft auf ein Wachstum von 5,7 Prozent im zweiten Quartal gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2013. Die Bruttomarge jedoch fiel von 13,6 Prozent auf 12,1 Prozent aufgrund der schlechten Geschäfte in Brasilien und im Spezialstahl-Segment.

Vor kurzem gab Gerdau die Stilllegung des Edelstahl-Walzwerks in Sorocaba ab September bekannt. Die Produktion soll an andere Werke übertragen werden, wobei der größte Anteil von dem Werk in Mogi das Cruzes übernommen werden soll. (ls)