Brasilianische Stahlunternehmen müssen ihre Maschinen überholen, um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können. / Copyright: Wikimedia Commons
Brasilianische Stahlunternehmen müssen ihre Maschinen überholen, um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können. / Copyright: Wikimedia Commons

Brasilianische Stahlunternehmen müssen ihre Maschinen überholen, um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können. / Copyright: Wikimedia Commons

Das Ministerium für Entwicklung, Industrie und Außenhandel hat ein Programm zur Modernisierung eines Industrieparks verabschiedet, um die Stahlindustrie zu unterstützen, dem Überangebot an Stahl auf dem Weltmarkt gegenüberzutreten. Laut Minister Mauro Borges führen außerdem der Wohnungsbau über das Programm „Mein Haus, mein Leben“, die Bauarbeiten in der Infrastruktur sowie finanzielle Anreize zu Aufbesserung der Fahrzeugflotte dazu, dass die Nachfrage nach Stahl steigt.

Eine der Maßnahmen, die das Ministerium als entscheidend für die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Stahlindustrie bewertet, ist die Erneuerung der Maschinen der Unternehmen, die laut Minister Borges mittlerweile im Schnitt ein Alter von 17 Jahren haben. Asiatische Unternehmen dagegen würden alle sieben bis acht Jahre ihre Maschinen überholen. Laut Borges tragen aber auch die Investitionen in Autobahnen, Bahnstrecken und in das Flughafensystem mittels Konzessionen aus anderen Bereichen des öffentlichen Sektors zu einer Verbesserung bei, da so die Ausgaben für Logistik steigen.

Während der Eröffnung der 25. brasilianischen Stahlkonferenz beschwerten sich Unternehmen bei dem Minister beispielsweise über die hohen Produktionskosten durch die Besteuerung und einem unlauteren Wettbewerb auf dem internationalen Markt. Borges stimmte zu, dass es strukturelle Veränderungen brauche, um die Produktionskosten zu senken, und sagte auch, dass die Regierung sich den Fragen zum Handelsschutz annehme. (ls)