Investitionen in Logistik und Infrastruktur sollen das Wirtschaftswachstum des Landes erhöhen / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Rostocker
Investitionen in Logistik und Infrastruktur sollen das Wirtschaftswachstum des Landes erhöhen / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Rostocker

Investitionen in Logistik und Infrastruktur sollen das Wirtschaftswachstum des Landes erhöhen / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Rostocker

Die Nationalbank für wirtschaftliche und soziale Entwicklung (Banco Nacional de Desenvolvimento Econômico e Social, kurz: BNDES) zeigt mit der Studie Perspektive und Investitionen, dass es in den Jahren von 2013 bis 2016 einen enormen Anstieg der staatlichen und privaten Investitionen in Brasiliens Wirtschaft geben wird.

Die BNDES rechnet mit einem Zuwachs von 29 Prozent. Chefökonom der Bank, Fernando Pimentel Puga, erklärte, dass es in den kommenden drei Jahren Investitionen im Bereich Logistik und Infrastruktur geben wird. Dies sei der Sektor mit den größten Wachstumschancen. Natürlich sei mit Investitionen in diesen Bereichen noch nicht gesagt, dass es der gesamten Wirtschaft des Landes zugute komme, gab Puga zu, das Befinden dieser Sektoren sei jedoch ein wichtiger Indikator an dem sich die Wettbewerbsfähigkeit des Landes ablesen lassen könne.

In dem Bereich Logistik würden bis 2016 rund 99 Milliarden Reais (rund 38,5 Milliarden Euro) mehr investiert werden als noch in der Periode von 2008 – 2011. Damit würden insgesamt 179 Milliarden Reais (rund 69,6 Milliarden Euro) in Häfen, Flughäfen und den Schienenverkehr investiert, was einen Zuwachs von 124 Prozent ausmacht.

Den größten Schub an Investitionen wird es in der Flugtechnik geben, versichert Puga. Anstelle von ehemals drei Milliarden Reais (rund 1,2 Milliarden Euro) würden künftig zehn Milliarden Reais (rund 3,9 Milliarden Euro) für den Ausbau des Sektors ausgegeben werden. Dies bedeute einen Anstieg von über 220 Prozent.

Der Ökonom sieht auch insgesamt einen Anstieg der Wirtschaftsleistung Brasiliens. Durch soziale Programme und dem Rückgang der Arbeitslosigkeit bilde sich eine Mittelschicht heraus, die mit ihrer Kaufkraft den internen Markt ankurbelt. (sg)