Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff verteidigte am Freitag (25.11.) die Investitionen der Regierung Brasiliens in die Wissenschaft, Technik und Innovationen. Diese Bereiche würden Brasilien stärken und somit könne das Land den Entwicklungen der Wirtschaftskrise besser entgegentreten.

„Wir befinden uns in einer schwierigen Situation auf internationaler Ebene“, so Rousseff. Es könne sein, dass Europa durch schwere Zeiten beim Bekämpfen der Krise, die wahrscheinlich noch ein bis zwei Jahre andauern wird, gehen muss. Darüber müsse sich Brasilien bewusst werden und außerdem befänden sich die USA ebenso in einer diffizilen Lage Zur gleichen Zeit würde dieser Zustand Brasilien verschiedene wirtschaftliche Optionen ermöglichen, die genutzt werden sollten.

Das Land dürfe sich nicht entmutigen lassen und müsse weiterhin produzieren und konsumieren. „Wir müssen Fortschritte machen und das bedeutet, dass die Qualität des öffentlichen Sektors in Brasilien gesteigert wird. Es muss garantiert werden, dass der private Sektor weiterhin investiert und dass die Bevölkerung weiter konsumiert, aber vor allem müssen wir die Faktoren vorantreiben, die Brasilien verändern werden. Einer dieser Faktoren sind die Investitionen in Innovation. Ich glaube, dass die Bereiche Innovation, Technik und Wissenschaft Brasilien voranbringen.“

In ihrer Rede sprach Rousseff auch über das brasilianische Erdölunternehmen Petrobras. Alle Produkte, die das Unternehmen in den nächsten Jahren brauchen wird, sollen möglichst in Brasilien produziert werden.

Dass Brasilien bald im Ranking der Weltwirtschaftsmächte auf Platz fünf aufsteigen werde, würde immer klarer sein. Vor allem sei es der Präsidentin aber wichtig, dass Brasilien zu einem Land ohne Armut wird, zu einem Land der Mittelschicht und mit hoher Qualität der Serviceleistungen. (ds)