Weitere Tickets für die Fußball-WM können seit Monat auf der Internetseite der FIFA gekauft werden / Copyright: FIFA.com
Weitere Tickets für die Fußball-WM können seit Montag auf der Internetseite der FIFA gekauft werden / Copyright: FIFA.com

Weitere Tickets für die Fußball-WM können seit Montag auf der Internetseite der FIFA gekauft werden / Copyright: FIFA.com

Am vergangenen Montag (11.11.) startete die zweite Verkaufsphase für Eintrittskarten zur Fußball-WM 2014, für die laut Angaben der FIFA 220.000 Tickets für 57 Spiele verfügbar seien. Der Verkauf der Tickets ist nur online auf der FIFA-Seite möglich. Eintrittskarten für das Eröffnungs- und Endspiel, für die Gruppenspiele der Brasilianer, für die Achtelfinale in Belo Horizonte sowie für die Halbfinale in Belo Horizonte und São Paulo sind leider nicht mehr erhältlich.

Am Sonntag hatte die FIFA bekanntgegeben, dass sie für die Zustellung der Tickets eine Gebühr von 59 Reais (ca. 18,8 Euro) im Inland erheben wird und für die Zustellung ins Ausland 94 Reais (rund 30 Euro). Die Gebühr sei deshalb so hoch, weil die Eintrittskarten nicht auf normalem Postweg zugestellt werden könnten, da es sich hierbei um wertvolle Karten handele, so die FIFA. Die Käufer haben allerdings auch die Möglichkeit, ihre Tickets in den zwölf Gastgeberstädten selbst abzuholen. Bei der ersten Verkaufsphase hatte die FIFA eine Rückmeldung erhalten, dass 55 Prozent der Besteller Interesse an einer Postzustellung hätte. Bis zum 30. Januar 2014 muss auf der Internetseite der FIFA angegeben werden, ob die Tickets zugestellt oder abgeholt werden sollen. Die Zustellung wird ca. sechs bis acht Wochen vor der WM stattfinden. Aus Sicherheitsgründen beginnt die Verteilung der Tickets also erst im April nächsten Jahres, wenn auch die Ticketzentren der Gastgeberstädte öffnen.

In der ersten Verkaufsphase, die im August begann, wurden 889.305 Tickets an Personen in 188 Ländern zugewiesen. Von dieser Gesamtzahl gingen 71,5 Prozent an Bewohner Brasiliens und 28,5 Prozent an Fans aus der ganzen Welt. Die Länder mit den meisten Bestellungen waren Brasilien, die USA, Argentinien, Chile, England, Japan, Kolumbien, Australien und Mexiko. (ds)