„Nach Jahren des Wirtschaftsbooms in Brasilien wächst mit der rasant steigenden Inflation auch der Reformbedarf in der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas.

Die Lebenshaltungskosten schnellten im Januar mit 6,15 Prozent so stark in die Höhe wie seit fast acht Jahren nicht mehr, trotz aller staatlicher Gegenmaßnahmen. Zwar machen auch teurere Lebensmittel den Verbrauchern zu schaffen. Doch Experten verweisen vor allem auf den hausgemachten Preisdruck, der ungeachtet des abgeflauten Wachstums die Teuerungsraten in die Höhe treibt. Denn die Wirtschaft steckt in fundamentalen Schwierigkeiten: Die Firmen ächzen unter hohen Kosten und Mängeln in der Infrastruktur. Fachleute fordern nun umfassende Reformen, um den Wachstumsmotor wieder in Gang zu bekommen und den Preisdruck zu mildern.“ (wirtschaftsblatt.at)

Mehr bei wirtschaftsblatt.at