Laut Finanzamt sind die Steuereinnahmen immer noch zu niedrig gemessen an den geplanten öffentlichen Ausgaben. / Copyright: Wikimedia Commons, Marcos Elias de Oliveira Júnior
Laut Finanzamt sind die Steuereinnahmen immer noch zu niedrig gemessen an den geplanten öffentlichen Ausgaben. / Copyright: Wikimedia Commons, Marcos Elias de Oliveira Júnior

Laut Finanzamt sind die Steuereinnahmen immer noch zu niedrig gemessen an den geplanten öffentlichen Ausgaben. / Copyright: Wikimedia Commons, Marcos Elias de Oliveira Júnior

Die Erhebung von Steuern und anderen Abgaben durch den Staat im Februar hat eine Summe von 83,1 Milliarden Reais zusammengebracht, wie aus einer Veröffentlichung des Finanzamtes am vergangenen Dienstag (25. März) hervorgeht. Der Betrag ist ein Rekordwert für diesen Monat. Das entspricht einem realen Anstieg (die Inflation herausgerechnet) von 3,4 Prozent seit Februar im vergangenen Jahr, als die staatlichen Einnahmen über Steuern und andere Abgaben bei 74,3 Milliarden Reais lag. In den ersten zwei Monaten dieses Jahres summierten sich die Abgaben zu einem Wert von 206,8 Milliarden Reais.

„Das Ergebnis entspricht den Erwartungen hinsichtlich der Abgaben“, erklärte der stellvertretende Direktor des Finanzamtes Luiz Fernando Teixeira Nunes. Abgesehen davon, dass es der beste Wert für eine Steuererhebungen im Monat Februar ist, reicht der Betrag auf der anderen Seite aber kaum aus, um die geplanten öffentlichen Ausgaben zu decken und den öffentlichen Haushalt im Gleichgewicht zu halten. Dem Finanzamt zufolge schwächen Faktoren wie gesunkene Einnahmen bei den Steuerprogrammen IOF (Steuer auf finanzielle Transaktionen), IRPJ (Einkommenssteuer für juristische Personen) und CSLL (Sozialbeitrag gemessen am Reingewinn) das Ergebnis der Steuereinnahmen.

Zudem wirken sich laufenden Steuersenkungen, wie auf die Gehaltslisten einiger Sektoren, und die abgeschwächte Wirtschaftsleistung in einigen Branchen, wie der Rückgang er Produktion in der Industrie um 2,5 Prozent in den ersten beiden Monaten dieses Jahres, negativ auf die Steuereinnahmen aus. Mit dem erwarteten Rückgang der Wirtschaftsleistung werden auch die Steuereinnahmen zurückgehen. Das Finanzamt hält aber trotzdem noch an der Erwartung einer Steigerung der Einnahmen von 3,5 Prozent für 2014 fest. (ls)