Der Finanzminister Guido Mantega über die Steuerbefreiungsmaßnahmen / Copyright: Agência Brasil
Der Finanzminister Guido Mantega über die Steuerbefreiungsmaßnahmen / Copyright: Agência Brasil

Der Finanzminister Guido Mantega über die Steuerbefreiungsmaßnahmen / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Finanzminister Guido Mantega verteidigte gestern (21.03.) im Ausschuss wirtschaftlicher Angelegenheiten des Senats CAE (Comissão de Assuntos Econômicos do Senado) die Aufrechterhaltung der Steuerbefreiungsmaßnahmen und die Reform der Steuerabgaben ICMS (Steuer für Warenaustausch und Dienstleistungen) und PIS/Confis (Beitrag zur Sozialversicherung). Damit würde laut Mantega die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert und das Wirtschaftswachstum erhalten werden können.

Im kommenden Jahr sollen die Steuererleichterungen einen Wert von 55,45 Milliarden Reais (ca. 21,57 Milliarden Euro) erreichen. 2012 lag der Wert bei 46 Milliarden Reais, 2013 soll er sich auf 50,70 Milliarden Reais belaufen.

Der Minister sprach sich während der Anhörung für die Änderungen bei Steuerabgaben aus und präsentierte Daten, die die Bemühungen der Regierungen zeigen, der Wirtschaftskrise mit einer soliden Steuerpolitik entgegenzutreten. Unter anderem sprach er auch über den Kampf gegen die Inflation. „In den letzten Jahren haben wir unsere Ziele immer erreicht, so dass die Inflation sich nicht negativ auf den Konsum und auf das Wachstum ausgewirkt hat.“

Die Kommission halte es für nötig, eine Steuerreform durchzuführen, um das Wirtschaftswachstum weiter anzukurbeln und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Aus diesem Grund ist derzeit die Reform der Steuer auf Warenaustausch und Dienstleistungen ICMS (Circulação de Mercadorias e Serviços) im Gespräch, bei der die Steuersätze vereinheitlicht werden sollen. (ds)