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Der Bürgermeister von São Paulo, Gilberto Kassab, verabschiedete gestern ein Gesetz, demnach steuerliche Anreize von bis zu R$ 420 Millionen für den Bau des neuen Stadions im östlichen Randbezirk der Stadt der Stadt gewährt werden. Dieser wird auf bis zu R$ 820 Millionen geschätzt. Diese Entscheidung war ein besonders emotionaler Moment für den Präsidenten des lokalen Fußballclubs Clube Corinthians Paulista, Andres Sanchez.

Derzeit konkurrieren die Städte Brasília, Belo Horizonte und Salvador zusammen mit São Paulo um das Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2014. Man hatte sich beschwert, weil es nach aktueller Gesetzeslage sowohl für den Unternehmer als auch für die Entwicklung der Zona Leste unmöglich wäre, auf Bauwerk von solcher Größe zu spekulieren, so Kassab. Er sprach ebenso über weitere Einnahmequellen für die Region. Die Steuerbefreiungen seien als Investitionen in die Region gerechtfertigt, ganz unabhängig vom Eröffnungsspiel. Durch dieses würden Einnahmen um die R$ 1,5 Milliarden generiert werden. Aber schon allein durch Anwesenheit der Touristen, der Presse und des Kongresses der Fifa, würde man sogar ohne das Eröffnungsspiel immer noch R$ 700 bis 800 Millionen erzielen.

Der Gouverneur des Staates von São Paulo, Geraldo Alckmin, bestätigte die Aussage Kassabs und versprach, die Infrastruktur sei pünktlich zur Weltmeisterschaft fertig. Man investiere R$ 470 Millionen in das Straßenverkehrssystem. Zusätzlich werde das U-Bahnnetz ausgebaut, welches die fast vier Millionen Bewohner der östlichen Randgebiete auch langfristig besser an die Hauptstadt anbinden würde. (nm)