Laut Angaben der Bundesfinanzverwaltung Brasiliens (Receita Federal) gab es bis August 51 Milliarden Reais Staatseinnahmen weniger / Copyright: Receita Federal
Laut Angaben der Bundesfinanzverwaltung Brasiliens (Receita Federal) gab es bis August 51 Milliarden Reais Staatseinnahmen weniger / Copyright: Auditor Fiscal Receita Federal

Laut Angaben der Bundesfinanzverwaltung Brasiliens (Receita Federal) gab es bis August 51 Milliarden Reais Staatseinnahmen weniger / Copyright: Auditor Fiscal Receita Federal

In diesem Jahr arbeitete die brasilianische Regierung verstärkt daran, Steuern zu reduzieren und seine Bürger nicht mehr so stark mit Steuerabgaben zu belasten. Das hatte allerdings auch zur Folge, dass das Land auf hohe Staatseinnahmen verzichtet. Von Januar bis August 2013 waren es Einbußen in Höhe von 51 Milliarden Reais (ca. 17,1 Milliarden Euro). Im Jahr 2012 lag dieser Wert nur bei der Hälfte, bei 29,7 Milliarden Reais.

Die größten Auswirkungen hatten in diesem Jahr die Steuersenkungen bei Gehältern, die 9,76 Milliarden Reais ausmachten. Im Anschluss kommen die verschiedenen Reduzierungen bei der IPI-Steuer auf Industriegüter (Imposto sobre Produtos Industrializados) in Höhe von 7,52 Milliarden Reais und die Steuer auf den Import und Verkauf von Kraftstoffen (Cide-Combustível) mit 7,5 Milliarden Reais. Die Steuererleichterungen für Grundnahrungsmittel sanken um 3,87 Milliarden Reais im Zeitraum Januar bis August 2013. Weiterhin hätte laut Angaben der brasilianischen Bundesfinanzverwaltung (Receita Federal) die Reduzierung der IOF-Steuer, eine Steuer bei Krediten von Privatpersonen, Wirkung gezeigt. Hier wurden 2,39 Milliarden Reais weniger eingenommen. Bei der Steuer zur Gewinnbeteiligung (Participação nos Lucros e Resultados, kurz: PLR) waren es 1,23 Milliarden Reais. Eine letzte Kategorie umfasst andere (nicht spezifizierbare) Steuersenkungen in Höhe von 18,86 Milliarden Reais. (ds)